Auf dieser Seite können Sie auf einfache Weise im umfangreichen Archiv historischer Inselansichten stöbern. Im Folgenden nun 10 zufällig ausgewählte historische Bilder.
Hier ein Blick in den Speiseraum des Bahnhofshotels in der Bahnhofstraße, so wie er sich Anfang des 20. Jahrhunderts präsentierte. Auch privat wohnende Kurgäste waren im Hotelrestaurant von Wilhelm Cording mittags sowie abends herzlich willkommen.
Hero Heeren schiebt mit seinem Heromobil Sand von der Strandmauer – eine typische Tätigkeit, um Strand, Strandmauer und Promenade im Frühjahr fit für die Saison zu machen.
Eine schöne Zeichnung des Alten Westturms ist hier zu bewundern. Auch wenn das Motiv um 1910 anzusiedeln ist, ist die Ansichtskarte selbst etwas neuer, denn sie trägt den Titel »Wiederaufbau des Westturmes auf Wangerooge«.
Der Hauptstrand unterhalb der Uhr… Moment mal, wo ist denn die Uhr abgeblieben? Dies ist eines der Fotos, auf denen zwar die Treppe zu sehen ist, diese aber noch keine Uhr trägt. Sieht irgendwie komisch aus, wenn Sie mich fragen.
Eine Gruppe von Soldaten posiert für dieses Foto in den Dünen beim Alten Westturm. Nur knapp einen Monat, bevor diese Karte verschickt wurde, hat Deutschland Rußland den Krieg erklärt und ist damit in den I. Weltkrieg eingetreten.
Es wird nur noch vier Monate dauern, dann ist auch der Westturm im Hintergrund Geschichte; er wurde Weihnachten 1914 aus militärischen Gründen gesprengt
Die Anzahl von Strandzelten und Strandkörben war damals, in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, noch mehr oder weniger ausgeglichen (mit leichtem Übergewicht bei den Zelten). Oberhalb der Strandmauer indes war die Bebauung noch sehr spärlich, zumindest im Bereich der späteren Kurverwaltung.
»An bevorzugter Lage des Strandes gelegen«, so wirbt eine Anzeige im Wangerooger Inselprospekt 1912 für das Strandhotel Kaiserhof, Besitzer Friedrich Herbarth. Erreichbar war das Hotel mit 90 »schön eingerichteten Fremdenzimmern« über den Fernsprecher Nr. 2.
Da fühlt sich aber jemand unwohl, die Bildunterschrift kommt nicht von ungefähr. Sobald er sich ans Wasser gewöhnt hat, wird es der Junge aber ebenso herrlich finden wie die »Großen«.
Von der Spiekerooger Inselbahn wurde 1981 auch dieser Personenwagen übernommen, er trug zum Aufnahmezeitpunkt die DB-Nummer »63 121« und war bereits unglaubliche 90 Jahre alt – ausgeliefert wurde er im Jahr 1900 an die Geilenkirchener Kreisbahn. Der Wagenkasten wurde kurz nach dem II. Weltkrieg neu konstruiert, das Fahrgestell ist hingegen noch dasselbe.
Westlich des heutigen Meerwasser-Freizeitbades gab es einst ein Freibad, hier werfen wir einen Blick aufs Becken. Im Hintergrund, in der späteren Tischtennishalle, lagern Strandkörbe, außerdem ist das Kreuz des Bunkergrabes »Hartmannstand« erkennbar.